Meine ersten Hechte mit dem SPRO Ikiru Jerk 95 SP

- großer Fangerfolg zum kleinen Preis

Wie ich zum SPRO Ikiru Jerk 95 SP kam

Mitte 2017 stand ich in einem Angelzubehörgeschäft in Berlin vor einer Wand mit unendlich vielen verschiedenen Wobblern. „Die sehen schon verlockend aus. Wenn ich ein Hecht wäre würde ich den fressen wollen“, dachte ich mir. 

Ich wusste, dass ich in unserem neuen Hausgewässer im Norden Berlins nicht mit den richtig großen Hechtmutties zu rechnen hatte. Ich wusste auch, dass es gut sein könnte, dass ich gar nichts fange, wie so viele Male zuvor. Deshalb suchte ich nach einem Wobbler, der nicht zu viel kostet, aber kein „Schrott“ ist. 

Zu einer meiner Lieblingsmarken gehörte von Anfang an SPRO. Mir gefielen ihre Produkte und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis fand ich immer gut. Also suchte ich mir den SPRO Ikiru Jerk 95 SP im Dekor „Roach“ aus. 

Das ist der spro ikiru jerk 95 sp

Dieser Wobbler ist 9,5 cm lang und hat ein Gewicht von 15 g. 

Des Weiteren ist dieser Köder schwebend, mit einer Tauchtiefe bis zu einem Meter und langsam sinkend. Überzeugt hat mich das realistische und natürliche Design mit guter Verarbeitung und den wie immer super scharfen Drillingen. 

Der SPRO Ikiru Jerk 95 SP besitzt ein magnetisches Gewichtsverteilungssystem, welches für ein ausgewogenes Sinkverhalten sorgen soll. Geformt ist dieser Wobbler wie ein schlanker Jerkbait und verspricht „verführerische“ Laufeigenschaften bei langsamen sowie schnellem Einholen in allen Wasserschichten im Süß- und Salzwasser. 

Für den Preis von 9,90€ landete der SPRO Ikiru Jerk 95 SP „Roach“ im Einkaufskorb. 

Am Wasser...

…ein paar Tage später konnte ich es kaum erwarten, ihn das erste Mal auszuprobieren. Allerdings war ich mir erst unsicher: Stahlvorfach oder doch lieber eins aus dickem Fluorocarbon? Zum Anfang angelte ich dann mit Stahlvorfach 7x7 in 40 cm Länge und verschiedenen anderen Wobblern. Irgendwann sagte Tony zu mir: „Mach' doch dein Stahlvorfach ab und probiere den SPRO Ikiru aus“. Gesagt, getan hing ich ihn in meinen Snap ein und tätigte die ersten Würfe. Nach kurzer Zeit hörte ich von der Seite „Fisch!!“, aber ehe ich mich umdrehen konnte, war dieser schon ausgestiegen, also versuchte ich die Stelle anzuwerfen, verfehlte aber um Längen. Trotzdem spürte ich auf einmal ein „Tock“ in meiner Rute. Ich konnte es kaum fassen „Das konnte doch nicht wirklich ein Hecht an meiner Rute sein, oder? Vielleicht ein großer Barsch? Oder doch nur Kraut?“. All das schoss mir in diesem Moment durch meinen Kopf. Doch dann zeigte sich der Fisch an der Oberfläche. 

Es war ein kleiner Hecht der sich den SPRO Ikiru Jerk 95 SP geschnappt hatte.

Gefischt habe ich mit einer relativ harten Rute mit einer Länge von 2,10 m, einem Wurfgewicht von 10 - 40 g und einer 2500er Rolle mit 8-fach geflochtener Schnur. 

 

Tony und ich fuhren nach und nach die Schilfkanten des Sees ab. In der Abendsonne fiel mir auf, wie toll das Design des SPRO Ikiru Jerk 95 SP das Licht reflektierte. Nach einem Wurf sah ich ein paar Barsche dem Wobbler hinterher schwimmen. Beim zweiten Wurf, biss dann ein circa 20cm großer Barsch an. Ein paar Minuten später und ein Spot-Wechsel später, bekam ich eine Attacke von einem etwas größeren Hecht beim Einholen an der Oberfläche - direkt neben dem Boot. Leider konnte ich den Biss vor Schreck nicht verwandeln. 

 

Als die Sonne gerade hinter den Bäumen verschwunden war und es langsam kälter wurde, stellten wir uns mit dem Boot vor eine Schilfkante, auf die der Wind drückte. Dort konnte ich dann meinen zweiten Hecht überlisten. Diesmal wusste ich gleich, dass ein Hecht auf meinen SPRO Ikiru Jerk 95 SP gebissen hatte, da er sich sofort aus dem Staub machen wollte, ich ihm aber entgegen hielt. Wild sprang er mehrmals aus dem Wasser, bis er sich von mir mit dem Kescher landen ließ. 

Der neue lieblingsköder

Am späteren Abend erzählte ich im Angelverein stolz von meinen Fängen und holte mir Lob ab. 

Ebenfalls erzählte ich stolz, auf welchen Köder alle meine Fische gebissen hatten: den SPRO Ikiru Jerk 95 SP im Dekor „Roach“. 

Die nächsten Wochenenden verbrachte ich alle auf dem Wasser und stellte den Fischen nach: und alle Hechte fing ich mit meinem neuen, extrem fangreichen Erfolgsköder.

 

Mittlerweile habe ich noch mehr Hechte mit meinem Lieblingswobbler, der (fast) immer fängt, gefangen. Mit dem Wobbler konnte ich im Mai dann meinen PB auf 77cm hochschrauben & einen dicken 30er Barsch im Herbst fangen. 

Nach einem Jahr Dauerfischen bin ich immer noch von diesem Köder begeistert - die Qualität ist, wie man es von SPRO gewohnt ist, top & das für 9,90€!

Ich kann mit bestem Gewissen diesen Köder weiterempfehlen und er sollte bei jedem einen Platz in der Tacklebox haben. 



Kommentare: 1
  • #1

    Paweł Niziałek (Mittwoch, 05 Januar 2022 20:40)

    Bardzo podobał mi sie opis tych woblerow.Posiadam od 3 lat jednego 5cm wersje ikiru Jerk i jestem pod wrażeniem jak ta przyneta działa na nieaktywne okonie.Jest to moj ulubiony wobler na jeziorowe garbus.
    Pozdrawiam Paweł