Köder schmeißen: der 1. Mai in Berlin

Teil 1: Vorbereitung - in 4 Schritten zum Fisch

Lieber Leser, liebe Leserin, 

 

Ich möchte in diesem zweiteiligen Bericht davon erzählen, wie wir uns auf den Start in die Raubfischsaison vorbereitet haben. Natürlich bereitet sich jeder Angler und jede Anglerin ganz unterschiedlich auf die Saison vor. Um den Bericht interessant und lesbar zu gestalten, habe ich unsere Vorbereitung in 4 verschiedene Schritte unterteilt. Diese vier Schritte sind natürlich keine allgemeine Anleitung! Ebenfalls aus Gründen des Leseflusses benutze ich den Begriff „Angler“ sowohl für das weibliche, als auch männliche oder jedes andere Geschlecht. 

 

Viel Spaß beim Lesen:-D

 

Schritt 1: Boot aufrüsten

Im Angelverein haben wir ein eigenes Ruderboot liegen. Leider muss das noch repariert werden. Also griffen wir auf das Jugendboot zurück. Doch wenn da nicht dieses blöde Rudern wäre- klar, „Meckern auf hohem Niveau“ werden jetzt die meisten Leser denken. 

Trotzdem ist ein langer Angeltag schon anstrengend und dann noch den ganzen See zurückrudern, nein danke! 

Was musste da wohl her? Genau ein einfacher Elektromotor und ´ne Batterie!

Wir haben uns im Internet schlau gemacht und mit ein paar Anglern gesprochen. 

 

Entschieden haben wir uns nach weiteren, langen Recherchen für einen Motor von „Jago“ mit etwa 50 LBS (ca.1450kg Schubkraft), 5 Vorwärts- und 3 Rückwärtsgängen, einer LED-Batterieanzeige, einem Batterieanschlusskabel  und vielen weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Wir haben diesen Motor damals für circa 106€ auf www.real.de bestellt und er wurde über eine Spedition ohne Versandkosten innerhalb von ein paar Tagen geliefert.

 

Auf www.batterie24.de haben wir eine Langzeitbatterie, speziell für den Hobbygebrauch bestellt. Die Batterie ist von der Marke HR-ENERGY und hat 120Ah und hat rund 83€ gekostet. Auch hier war der Versand kostenlos. 

 

Lustig daran war, dass beide Pakete am gleichen Tag durch dpd zugestellt wurden, obwohl erst ganz andere ( & längere) Lieferzeiten angegeben waren. 

Natürlich mussten wir erstmal eine Probefahrt machen :-D

 

Unser Fazit: Da wir uns ja eigentlich gar nicht mit Motoren und Batterien auskennen, kann ich hier auch kein professionelles Resümee ziehen. Für dieses Preis-Leistungs-Verhältnis bin ich echt begeistert. Aber ich möchte hier keinen Produkttest machen, sondern möchte 

 

eher darauf hinaus, dass sich der Angelkomfort eindeutig gesteigert hat. Es ist mehr Platz im Boot, da keiner in der Mitte sitzen muss um zu Rudern. Außerdem kommt man viel schneller und mit weniger körperlichem Aufwand zu den Spots. 

Schritt 2: Rute und Rolle

Tony hat sich die Berkley „Fireflex Spin“ Rute in einer Länge von 210cm und einem Wurfgewicht von 3-18g zugelegt, im Internet schon ab 29€ erhältlich. Diese Rute besteht aus 2 Steckteilen und einem EVA/Kork-Griff. Die Rute besitzt unserer Meinung nach eine mittlere Härte und eine schnelle Aktion (Spitzenaktion). Eine Rute, mit der man locker mittlere Hechte und auch Rapfen drillen kann. An seiner Rute hat er eine Shimano „Sienna 2500 FE“ Rolle (ab 25€) mit geflochtener Schnur. 

Ich habe mir zu meinem Geburtstag Ende April die Zanderkant Rute 2.0 gewünscht. Sie ist nur über die www.Zanderkant.de für 147€ erhältlich. Die Rute ist 265cm lang und hat ein Wurfgewicht von 15-90g. Die Spitze ist sehr steif, was mir persönlich sehr gut gefällt.
Die Zanderkant Rute ist speziell zum Angeln auf Zander mit Gummiködern entwickelt worden. An der Rute fische ich mit der Quantum „Throttle TH30“ (ab 53€) mit geflochtener Schnur. 

 

Schritt 3: Tackle organisieren

Zum Angeln vom Boot eignet sich zum Beispiel eine „Bootstasche“ mit schon integriertem Rutenhalter. Tony hat sich schon im November zu seinem Geburtstag die „Illex Bakkan G2 Dock 40“ (ca. 55€) in der Farbe Blau gewünscht. Da diese Tasche zu der Zeit so beliebt war, war sie fast überall ausverkauft oder viel teuerer. Ich habe sie auf www.angelcenter-kassel.de gekauft. 

 

Nach schier endlos erscheinender Lieferzeit kam sie endlich im Neuen Jahr an. 

In der Tasche gibt es jetzt einen Hardcase-Einsatz, in dem sich viele Kleinteile und Zubehör sicher verstauen lassen. Die Tasche ist komplett wasserdicht und sehr steif, was die Standfestigkeit noch besser macht. Der Boden verspricht eine Anti-Rutsch Wirkung, 

 

Die Tasche verfügt über einen verstellbaren Tragegurt und am Deckel befindet sich ein Druckknopf, so dass man den Deckel praktisch umklappen kann um mühelos ins Innere greifen zu können. An der Seite befindet sich eine Außentasche und einen Zangenhalter. Was diese Tasche zum Highlight macht, sind die beiden Rutenhalter. 

Schritt 4: mit Tackle eindecken

Das beste und wichtigste kommt natürlich zum Schluss! Wir brauchen schließlich noch Zeug, das wir in unsere neue Tasche packen können. 

 

Spätestens bei dem Thema „Köder“ gehen die Meinungen der Angler auseinander. Ich bin mir sicher, dass schon viele Abende in Angelvereinen damit verbracht wurden, über Köder zu diskutieren. 

Tony und ich tauschen uns auch häufig über Köder aus: Welche Marken sind gut? Welches Dekor passt zu unseren Angelgewässern, usw. 

Dieses Jahr wollten wir deswegen für den 1.Mai perfekt ausgestattet sein. Also wanderten verschiedene Gummifische, Wobbler, Spinnerbaits und viel Zubehör in den Einkaufswagen. 

 

Ich habe mal dazu ein paar verschiedene Köder fotografiert um euch nur eine kleine Übersicht der Köder zu geben, die wir am 01. Mai mit auf’s Wasser genommen haben. 

von oben: Salmo Pike 11cm F Real Pike Wobbler, Daiwa Prorex Flat Bait 100MR "live perch" , SPRO ikiru jerk 95 sp "roach"

Gunki Spinnaker 7g "purple Rock", "perch", "metallic bleak"

Keitech Easy Shiner 2" "Green Pumpkin / Chartreuse", "Bubblegum Shad", "Sight Flash"

Das waren unsere 4 Schritte der Vorbereitung. Im nächsten Teil erzähle ich Euch von unserem Angeltag. Ob wir was gefangen haben, wenn ja, was wir gefangen haben und womit wir gefangen haben. Auf jeden Fall gab es eine Verletzung! Seid gespannt und bis nächstes Mal. Peri Heil!
Liebe Grüße Nina 



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