Gewässercheck: Streetfishing in Köpenick

In den letzten Wochen waren wir mehrmals in Köpenick unterwegs. 

Das erste Mal haben wir mit Alex aus Frankfurt am Main die City unsicher gemacht. 

Wir wussten vorher nicht sicher, an welchen Spots wir angeln wollen. 

Tony und Alex haben mich Mitte Juni auf dem Weg abgeholt und dann ging’s erstmal zu einem Angelgeschäft. 

 

Dort haben wir eine Tagesangelkarte für die Spree, den Großen und Kleinen Müggelsee und der Dahme der Köpenicker Fischervereinigung e.V. gekauft. 

Diese berechtigt einen zum Angeln „in der Spree vom Britzer Zweigkanal (km 26,625) stromaufwärts bis zum Dämeritzsee, einschließlich Großem und Kleinem Müggelsee, den Rahnsdorfer Bänken außerhalb des Bereichs der Trauerseeschwalbenkolonie, Hubertussee mit Verbindungskanal zur Müggelspree, in der Dahme von der Einmündung in die Spree stromaufwärts bis zur Schmöckwitzer Brücke mit Langem See, Großer und Kleiner Krampe sowie Seddinsee ohne tageszeitliche Begrenzung den Fischfang mit 2 Handangeln oder 1 Spinnangel  oder 1 Flugangel (der Gebrauch der Köderfischsenke ist erlaubt) auszuüben. Das Angeln vom verankerten Boot aus ist erlaubt.“

 

Die Tageskarte ist für 9€ in diversen Berliner Angelgeschäften erhältlich. 

Auf der Rückseite der Angelkarte werden noch 17 Bedingungen erläutert unter welchen die Angelkarte gilt. 

 

Das erste Mal Köpenick

 

Als wir dann in Köpenick ankamen, haben wir in der Nähe des Schlosses geparkt und sind direkt zum 1. Spot gelaufen. Neben dem Schloss befindet sich eine Art Hafen mit Steg und Booten. Dort haben wir zu erst unsere Angelsachen ausgepackt und ein paar Würfe gemacht. Gleich konnten Tony und ich uns entschneidern. 

 

Danach ging es am Schlossgraben entlang auf die andere Seite des Schlosses. Dort kann man an einer Brückenseite angeln. Dort ging dieses Mal nicht wirklich viel und es waren nur ein paar kleinere Barsche drin. 

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Wir drei haben dann also unsere Sachen gepackt und sind auf die andere Seite der Brücke gelaufen. Dort befindet sich eine kleine Wiese neben den Bootsanlegern. Da haben wir uns dann niedergelassen um ein paar Würfe zu machen. Alex und ich hatten nicht so viel Erfolg, Tony schaffte es wieder einmal, einen Barsch aus dem Wasser zu zaubern. Ich habe nur meine Dropshotmontage versenkt.

Danach sind wir ein ganzes Stückchen weitergegangen und haben unter der Dammbrücke geangelt. Dort konnte Alex seinen ersten Barsch verhaften. Dann ging es auch schon wieder weiter. Wir sind über eine Fußgängerbrücke gegangen und haben dort am Ufer geangelt. Da lief es nicht so rund. Kurz darauf sind wir dann zurück auf die andere Seite gegangen um an einem kleinen Kanalarm, dem Stichkanal, zu angeln. Dort gab es am Ende noch eine Brücke und ein kleines Hafenbecken. 

Dort konnte jeder von uns noch kleinere Barsche fangen. 

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Später am Abend stieß Benny spontan zu uns. Benny kommt aus Köpenick und kennt sich dementsprechend, was Angeln angeht, aus. Erst liefen wir einen Teil der Strecke zurück. An der „Freiheit“ konnte Benny einen fetten 31cm Barsch auf Jigspinner fangen. 

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Benny lud uns dann in sein Auto ein und fuhr mit uns dreien an den Müggelsee. An einem Kleinen Steganleger konnte Tony noch einen Brassen auf Dropshot fangen - was für eine schleimige Angelegenheit. 

Zum Schluss angelten wir wieder am Schloss an einem Minigraben schräg gegenüber. Benny konnte aus diesem Flachen Gewässer noch zwei kleine Barsch fangen. 

Alex hat übrigens zu seinem Wochenende hier in Berlin einen Gastbeitrag geschrieben! Wer den noch nicht kennt, sollte ihn sich unbedingt mal durchlesen!

Angeltag #2

Das zweite Mal waren wir mit Karl und seiner Freundin unterwegs. 

Getroffen haben wir uns in Köpenick am Sbhf. Im Angelgeschäft haben wir unsere Angelkarten geholt und starteten in Oberschöneweide. Im Laufe des Tages haben wir vier extrem viel Strecke gemacht. Nachdem in Köpenick, wo wir die gleichen Stellen beangelten, wie beim ersten Mal, nichts mehr so wirklich ging, sind wir zum Großen Müggelsee gefahren. Zu einer anderen Stelle, als beim letzten Mal. Dort war es allerdings so windig, dass mehr als ein Barsch nicht drin war. 

Obwohl der Spot, zwischen den ganzen großen Ausflugsschiffen sehr verführerisch aussah. 

 

Zuletzt zeigten uns Karl und seine Freundin noch eine neue Stelle, meine persönliche Lieblingsstelle in Köpenick - zugegeben ein bisschen schwer zu erreichen und bestimmt auch nicht so ganz erlaubt. Unter der Langen Brücken gibt es die Möglichkeit auf ein Ponton zu springen und von dort aus kann man dann im Idealfall sogar Zander fangen. Bei uns hat das leider noch nicht geklappt, dafür konnte ich auf meinen einen kleinen Pontoon Wobbler einen 30cm Barsch fangen und somit meinen „personal best“ erhöhen. 

 

Als sich am Abend Karl und seine Freundin verabschiedeten, stießen Stefan und Pierre von Fishbustersberlin zu uns, die selbst vorher in Köpenick unterwegs waren. 

Wir stellten uns an die Lange Brücke, diesmal wieder an der einen Seite zum Schloss hin. 

Als wir mit Alex unterwegs waren, lief es ja nicht so gut. Jetzt konnten Tony und Pierre allerdings an der Dropshotmontage unzählige kleine bis mittlere Spreebarsche herausziehen. 

Angeltag #3

 

Das dritte Mal in Köpenick sind Tony und ich zusammen losgezogen. Wieder haben wir zuerst unsere Angelkarten gekauft und sind dann hinten an dem Stichkanal gestartet. Von da aus sind wir dann am Wasser in Richtung Schloss gelaufen. An der „Freiheit“ konnte Tony auf „Jigspinner“ gleich beim ersten Wurf einen 39cm großen Stachelritter überlisten. 

In der Dämmerung sind wir dann unter die Brücke gegangen und haben unser Glück auf Zander versucht. Leider war uns das nicht gegönnt und so ging es dann nachhause. 

Angeltag #4

 

Gegen Nachmittag sind wir wieder mit Alex aus Frankfurt am Main in Köpenick ans Wasser gegangen. Wieder starteten wir am Schloss und arbeiteten uns am Wasser weiter entlang. Schon am zweiten Spot konnte Tony wieder einen großen 32er City-Barsch, diesmal an einer Dropshotmontage mit Keitech Easy Shiner überlisten. 

Fazit

Köpenick ist für uns das bis jetzt beste Gewässer für das Streetfishing in Berlin. 

Die Tageskarte ist mit 9€ günstig und beinhaltet viele verschiedene Gewässer. Gerade das Angeln auf Barsch macht extrem Spaß. Man fängt mit jedem Köder Barsche und manchmal hat man Glück und hat einen dicken ü30er. 

Außerdem kommt man gut ans Wasser und kann lange Strecken ablaufen. 

Vom Boot aus ist es bestimmt noch erfolgreicher, aber auch das in der Altstadt entlanglaufen bringt reichlich Fisch. 

Wenn man mit der Zeit das Gewässer kennt, kann man bestimmt noch viel mehr und größeren Fisch an den Haken locken. 



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