Faszination UL

- Ultraleicht auf Barsch

Das Ultraleicht-Angeln

 

Das Ultraleicht-Angeln ist eine aufstrebende Faszination, die immer mehr Begeisterte findet. Insbesondere das leichte Fischen auf Barsch hat seinen ganz eigenen Reiz und kleine Hechte kann man auch wunderbar an der UL-Kombo drillen. 

 

Das Tolle am Ultraleicht-Angeln ist, dass die Ruten eine feine Spitzenaktion besitzen und man so sehr sensibel fischen kann. Auch Anfänger kommen schnell an ihre ersten Fische. 

 

Gerade für das Angeln in der City, auch Streetfishing genannt, ist es ratsam auf sehr leichte bis leichte Ruten zurückzugreifen. Man kann mit besonders leichten und kleinen Ködern die kleinen Fische in der Stadt aus dem Wasser kitzeln. Aber es ist natürlich auch möglich größere Barsche, kleinere Hechte oder sogar eine Brasse zu drillen. Ein weiterer Vorteil ist der, dass die Ausrüstung vom Gesamtgewicht sehr leicht ist. Alles was man braucht, ist Rute, Rolle und die Köder. Das macht es auch möglich, das Tackle mit zur Arbeit zu nehmen, um davor oder danach noch ein paar Barsche aus dem Wasser zuppeln zu können. Durch die Handlichkeit der Ausrüstung ist das UL-Angeln auch perfekt, wenn man mit den ÖPNV oder zu Fuß unterwegs ist.

Das UL-Angeln ist auch an kleinen Seen, Flüssen oder am Forellenteich möglich. 

 

Alle diese Aspekte machen das UL-Angeln für mich und viele andere Angler in der Großstadt so attraktiv. 

 

Mir persönlich gefällt außerdem am Ultraleicht-Angeln, dass sich auch die kleinsten Barsche als dicke Kirschen verkaufen!

Jetzt möchte ich noch kurz auf meine Ausrüstung eingehen und Euch vorstellen, womit ich erfolgreich fische.

Tackle

 

Ich angel mit der Favorite „White Bird“ in einer Länge von 204cm und einem Wurfgewicht von 1-7g. (Im Internet und in Angelgeschäften erhältlich ab 49,95€. 

Als Rolle habe ich mir die Shimano Sienna 1000 FE ausgesucht (ab 23€) . Diese ist mit geflochtener Schnur Shimano KAIRIKI in der Stärke 0,10mm. 

Diese Kombination ist auch gut für den Einstieg in das Ultraleicht-Angeln, aufgrund des Preis-Leistungsverhältnis, geeignet.

Diese Rute habe ich damals auf einem deutschen YouTube Channel gesehen. Ich war sofort begeistert und für den Preis wollte ich sie unbedingt testen. 

 

Nach zwei Jahren bin ich immer noch begeistert von dem Gerät.

Softbaits

 

Zum UL-Angeln nehme ich Köder bis höchstens 3“ Inch. 

Bisher haben mich Marken wie Keitech, Gunki, Pontoon 21, Kopyto überzeugt.

 

Zu meinen Lieblingsfarben zähle ich Motoroil, Green Pumpkin/ chartreuse, Motoroil/ Chartreuse und Bubblegum.

Hardbaits

 

Meine Wobbler und Topwaterköder sind bis zu 9cm groß und haben ein Wurfgewicht bis 7g. Meine Lieblingsmarken sind Gunki, Pontoon 21 (Modell: Cheerful, Alter Idem) Spro, Rapala und Salmo. Aber auch manche „No Name“- Wobbler funktionieren wunderbar, das ist Geschmacks- und Vertrauenssache. 

 

Spinner

 

Kleine Spinner in den Größen 0,1,2 machen sich wunderbar auf Barsch. Farben sind da fast egal, Silber, Gold, Kupfer, Neon sind die typischen Dekore (zum Beispiel Mepps).

 

Meine absoluten Lieblinge sind die SpinMads. Sie sind durch ihre Zwillingshaken weniger hängerlastig und durch sein Spinnerblatt, was richtig viel Druck macht, ein Barsch-Magnet. Ich nutze am liebsten die SpinMads in 4g und 6g. Selbst größere Barsche sind ganz wild auf diese kleinen Köder. Gerade zum ufernahen Angeln oder Angeln an Spundwänden, etc. Sind die SpinMads gut geeignet. 

 

 

Tackle Aufbewahrung

 

Für die Aufbewahrung meiner besten UL-Köder nutze ich die Fox Rage - Compact Rig Storage Box in Large (14,95€).

Eine gute Alternative

 

Diese Woche waren Nina und ich mit Alex in Köpenick UL-Angeln. 

 

Alex hat uns aus Frankfurt am Main besucht. Bevor wir mittags loslegten, haben wir uns bei Raubfisch-Hotspot in Berlin-Weißensee mit neuen Ködern eingedeckt. Außerdem kamen wir nicht drumherum uns neue Ruten zu kaufen. Meine neue Rute werde ich Euch dann in einem anderen Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren.

(Auf dem Bild zusehen ist Alex mit seinem Barsch)

 

Alex hat sich eine Gunki „YURAI“ mit einem Wurfgewicht 2-10g. und einer Länge von 183cm. gekauft. Im Geschäft kostet diese Rute 74,95€.

Alex hat sich dazu eine Rolle von der Firma Okuma ausgesucht (Pulzar pz-10a), diese kostet 49,95€. Die Schnur ist eine geflochtene von Sufix (Performance pro 8 Neon Orange 135m) für 29,95€. 

 

Diese Kombo macht nicht nur äußerlich etwas her, sondern auch das Handling ist sehr angenehm. Im Vergleich zu der Favorite „White Bird“ ist die Gunkirute 21cm kürzer und im Blank und der Spitze viel härter. Das beeinträchtigte das Drill-Erlebnis jedoch nicht. Das Topwaterangeln machte es sogar noch leichter und bietet noch einen Vorteil gegenüber der „White Bird“.

 

Ich durfte diese Rute an dem Tag testen: die Rute und die Rolle zusammen, waren gut ausbalanciert und nicht kopflastig. Beides lag gut in der Hand. Die Verarbeitung beider Teile hat überzeugt. Die Schnur glitt sehr gut durch die Ringe und man erzielte eine überragende Wurfweite. Ein schöner Bonus war, dass es beim Kauf von der Schnur noch Flourcarbon in der Stärke 0,30mm dazu gab. 

 

 

Mein Fazit zur Gunki „YURAI“: Diese Rute ist eine super Alternative zu unserer Favorite „White Bird“. Die“YURAI“ liegt eine Preisklasse über der „White Bird“, ist ihr Geld aber zu 100% und auch für mich, eine Überlegung über den Erwerb, wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an Alex und Benny, für diesen schönen Tag, den ihr uns bereitet habt :-D


Dieser Beitrag entstand teilweise in Kooperation mit Raubfisch-Hotspot. Vielen Dank an Sven für die gute Beratung.



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